Krank und krank gesellt sich gern

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Und zieht sich auch gern mal über ne Woche hinweg. Zumindest, wenn es Magen-Darm ist. Ja, ich bin nölig. You have been warned.

Irgendwie wird es Tradition, dass wir aus der Pampa einen Magen-Darm-Infekt mitbringen. Letztes Jahr bereits und dieses Jahr ging es dann auch direkt los, als wir zuhause waren. Konnte ich Montag und Dienstag noch arbeiten, wurde Miniheld dann Dienstag auch krank und fing mich (wenngleich in deutlich milderer  Form) auch direkt ein, so dass ich gestern und heute auch daheim bleiben musste. Zum Glück hatte Leander die ersten beiden Wochentage noch frei, so dass er den kranken Heldenmini betreuen konnte und ich die anderen beiden Tage übernehmen konnte. An denen Heldenmini dann wieder gesund war, so dass ich wenigstens nur ein Kind daheim hatte.

Was trotzdem nicht so entspannt ist, wenn man sich selbst nicht gut fühlt. Und zwischendurch dem Kind bei den ekligen Dingen helfen muss, die bei Magen-Darm nunmal so anfallen. Da gibt man auch gern mal dem Gebettel nach „Autos schauen!“ (Cars) oder „iPad schauen!“ (derzeit bevorzugt die Maus- oder Elefanten-App, letztere mit Bobo Siebenschläfer) nach, um kurz selbst durchatmen zu können.

Heute ging es Miniheld schon wieder deutlich besser, und auch wenn mein Magen nicht mehr so pienste wie die letzten Tage, haute mich das drückende Wetter heute komplett mit richtig fiesen Kopfschmerzen um. War er heute früh das totale Goldkind, hat er das dann am Nachmittag, als sein Bruder aus der Kita zurück war, komplett wieder kompensiert. Die beiden haben getobt wie die Weltmeister, sich dabei fürchterlich wehgetan, waren schrecklich laut und immer wieder am Heulen.

Was die totale Katastrophe ist, wenn man eh schon energetisch unter dem Mindestlevel rumkrebst und damit keinerlei Kapazitäten für Geduld und Nicht-Genervt-Sein hat. Was mir im Gegenzug dann wieder schrecklich leid tut, weil die Dinge, bei denen ich dann explodiere, oft Sachen sind, die ich an anderen Tagen easy peasy wegstecke. Auch im Nachhinein, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, ist im Rückblick eigentlich alles gar nicht so wild – aber in dem Moment ist kein Raum für Durchatmen da.

Gnah. Kranksein ist einfach scheiße. Für alle Beteiligten.

3 Replies to “Krank und krank gesellt sich gern”

  1. Oh nein! Das klingt extrem anstrengend. Ich drücke die Daumen, dass es schnell wieder ruhiger wird. Woher kommt das bloß, dass die Kleinen sich in der Pampa immer was einfangen? Zu viele Menschen auf einem Haufen?

    1. Ich denke, das ist eher Zufall. Blöder Zufall, aber Zufall. Sonst wären sie nach jedem Besuch bei einer unserer Familien krank 😉

  2. Wünsche euch ganz gute Besserung!

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