Und was dann passierte…

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… war das Leben.

Würde ich gern sagen, würde es doch bedeuten, dass ich so unfassbar beschäftigt bin, dass ich einfach nicht zum Schreiben gekommen bin, aber die Wahrheit ist, dass ich grad einfach mehr konsumiere als kreiere. Was durchaus ja auch in Ordnung ist, mich aber ein wenig selbst ärgert, weil ich durchaus viel im Kopf habe, was gern raus würde, aber ich mich irgendwie nicht so richtig zum Hinsetzen und Schreiben motivieren kann. Da versumpf ich dann eher in Overwatch. Hrmpf. Macht aber auch Spaß. ANYWAY.

Erzähle ich euch im Überblick, was hier so gerade los ist.

Ein Grund, weshalb Input für mich derzeit besser ist als Output, könnte sein, dass wir im Moment häufig nur so zwei bis drei Stunden Schlaf am Stück pro Nacht bekommen. Erst das eine Kind, dann das andere Kind, dann der Kater und 7 Stunden sind vorbei. Manchmal kommt noch eine Bettnässerei hinzu – ganz haben wir das Thema noch nicht hinter uns – und Kaffeekonsum wird zur wichtigsten Tätigkeit des Tages. Für Leander gilt das genauso wie für mich, aber er kommt mit Schlafmangel bedeutend(!) besser klar als ich.

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Und dann will man ja auch noch ein wenig das endlich aufkommende Frühsommerwetter genießen, was wir auch gerne und viel tun. Letztens hatten wir das erste Spielplatzdate mit einem Jungen aus dem Kindergarten, was sehr schön war, aber nicht ganz das, was wir uns erhofft hatten – gilt für E.s Eltern sicherlich genauso. Auch wenn sich alle drei total auf den Nachmittag freuten und auch richtig viel Spaß hatten, spielten die Jungs mehr nebeneinander her als miteinander und forderten dabei sogar noch mehr Aufmerksamkeit als an anderen Tagen, was für uns Eltern etwas weniger Entspannung war als erhofft. Aber trotzdem werden wir das auf jeden Fall wiederholen! 🙂

Nicht neu, sondern eher wiederentdeckt haben wir für uns das Schwimmengehen. Besonders mit meiner Schwägerin und ihrer Tochter, die nur drei Monate jünger ist als die Zwillinge. Die drei sind alle totale Wasserratten und haben wahnsinnig viel Spaß – und es gibt so schnell eine Steigerung darin, wie sicher sie sich im Wasser fühlen, das ist richtig toll zu sehen. Das Schwimmenlernen ist für mich eine absolut essentielle Sache, weshalb wir jetzt auch von Schwimmring auf Schwimmflügel umgestiegen sind – da müssen sie sich selbst etwas mehr oben halten als dass sie gehalten werden. Am liebsten würde ich die beiden schon direkt in einen Schwimmkurs stecken, aber die gibt es leider erst ab 5 Jahren. Wirklich bedauerlich. Aber gut, haben wir schon einen Plan für Herbst 2018 😉

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Ganz anders als ich haben die Kinder im Moment auch einen wahnsinnigen kreativen Output. Die Bilder, die sie malen sind phantastisch gut und elaboriert – mit Geschichten und tollen Ideen. Allgegenwärtig immer noch Autos in allen Varianten, aber auch Drachen, Dämonen, Göttinnen (Disneys ‚Vaiana‘ hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen), Burgen, Sternenhimmel, Sonnen, Feuer…

Das Foto oben entstand bei meiner Schwester, die wir letztes Wochenende besuchten – Baby anschauen und Familie treffen. Meine Eltern und einer meiner Brüder waren auch da und wir grillten und aßen und redeten, die Jungs waren mit Omi und Opa auf dem Spielplatz… ein rundum gelungener Tag.

Nächste Woche bin ich übrigens in Berlin (und werde Julia und Zesyra treffen! Wheee!) und lasse mich von der großartigen, talentierten E*phi tätowieren \o/ Es wird mein erstes Tattoo und ich bin wahnsinnig aufgeregt und nervös und freue mich gleichzeitig sehr 😀

Und wie geht es euch allen so?

3 Gedanken zu “Und was dann passierte…

  1. Oooohhh…erstes Tattoo! Darf man fragen, was es wird? Ich hab mir grad mal ein paar Fotos von den Arbeiten angeschaut…das kann nur gut werden…großartige Tattooos, die Dame hat wirklich Talent. 🙂

  2. Ui, ein Tattoo! Sehr cool. Habe mich bisher nicht getraut. Nicht wegen der Schmerzen, sondern weil ich zu viel Gruseliges über die verwendeten Farben gelesen habe… Sonst hätte ich sicher auch schon eins. Bin gespannt drauf, wenn du es mal zeigst.

    Lustigerweise ist es bei mir gerade genauso. Viel Input, kaum Output. Nur dass ich nicht Overwatch sondern Fallout spiele. So geht das schon seit ein paar Wochen und ich merke langsam, dass es mir nicht mehr gut tut (bis hier hin war es genau richtig). Daher habe ich mich dazu entschlossen, diese Woche den medialen Input zu reduzieren (lesen ausgenommen, weil ich das Buch bis Sonntag durch kriegen muss). Mal schauen, ob es mir gelingt. Zu kreativem Output werde ich glaube ich nicht in der Lage sein, aber ich will mich mehr mit mir und dem beschäftigen, was in mir vorgeht (ist gerade recht viel).

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