Mein Wochenende in Bildern – 21. & 22. Oktober 2017

Hui, es ist ganz schön lange her, dass ich bei Susanne Mieraus „Wochenende in Bildern“ mitgemacht habe. Aber dieses Mal habe ich rechtzeitig daran gedacht und ein paar mehr Fotos gemacht.

Eigentlich hatte ich dieses Wochenende vorgehabt, mit den Jungs zu meiner Schwester zu fahren, weil mein jüngster Bruder mit Freundin zu Besuch war. Aber da mein Neffe erst am Mittwoch geimpft wurde und die Zwillinge ganz schön am rumhusten sind derzeit, warfen wir den Plan kurzerhand um und ich fuhr alleine hin. Allerdings erst am Samstagabend – den Tag über verdödelten wir in gepflegter Wochenendmanier.

Dem Frühstück folgte wirklich richtig ausgiebiges Abhängen. Leander zeichnete, die Jungs spielten, ich spielte auch. So richtig superzufrieden bin ich ja immer nicht, wenn ich ausschließlich so ein wenig lustlos vor mich hindaddel, aber mich hat derzeit so richtig der Herbstblues in den Fingern. Dass die Arbeitssituation so meh ist, hilft nicht gerade – ergo bin ich leider schnell genervt und pampig und kotz mich selbst und alle anderen an. Blöde Situation. Zum Glück schaffen es meine drei Kerls daheim immer wieder, mich aus dem Eigensumpf herauszuholen.

Diesen Samstag war aber auch wirklich nicht viel zu wollen. Wenn die Zwillinge so am halbkränkeln sind, sind sie auch sehr empfindlich und schnell am jammern. Den Tag genauso. Sie durften dann Vaiana schauen, das hob die Stimmung und danach brachte ich sie mit ein wenig Impuls sogar zum ausgiebigen Spielen. „Komm, wir bauen was.“ „Keine Lust!“ „Okay, dann bau ich allein.“ „Warte Mama, ich helf dir!“ – und ZACK, waren sie im schönsten Rollenspiel.

Gegen Abend verabschiedete ich mich dann, um zu meiner Schwester zu fahren und bespaßte ein Weilchen meinen Lieblingsneffen, während Franzi Essen kochte und wir uns ausgiebig unterhielten. Ich finde es immer noch so phantastisch, dass wir uns nach einer echt schwierigen Teeniephase so wahnsinnig gut verstehen. <3

Etwas später tauchte dann auch mein Bruder mit Freundin wieder aus der Versenkung auf und der Abend wurde richtig schön. Mit Wein und leckerem Essen und viel Gelächter und Spaß. Und natürlich gab es die ein oder andere Anekdote, mit der wir Michelle versorgten (sie ist noch nicht so lange Teil der Familie, dass sie die alten Geschichten schon kannte). Mwahaha.

Die Nacht ganz alleine in einem Bett genoss ich doch auch sehr, muss ich sagen. Derzeit haben wir die Jungs wieder sehr viel bei uns und das ist doch oft auch ein eher… unruhiges Schlafen, weil überall Beine sind. Dafür machte die Katze dann Terz, ein richtiges Durchschlafen war es also nicht. Gut, dass ich das gewohnt bin 😉

Sonntag war Leander am späten Vormittag in die Sauna verabredet, weshalb ich mich sehr früh wieder auf den Heimweg machte – praktischerweise war meine Schwester und ihr Freund eh auch so früh wach und unterwegs, weil sie Babyschwimmen hatten. Oder eher gehabt hätten, das fiel nämlich blöderweise aus.

Wieder zuhause angekommen, fand ich Leander und die Jungs noch kuschelnd im Bett vor, wie sie gerade eine BBC-Doku über die Antarktis schauten. Die Jungs wollten Robben sehen, was soll man machen 😉

Kurz danach verabschiedeten wir Leander und spielten erstmal eine Runde Uno.

So laaaaangsam beginnen sie auch, nach Regeln zu spielen, aber wirklich erst langsam. Primär ist es noch „ICH WILL DEN VOGEL HABEN!“. Verdecktes Spielen ist auch echt noch nicht drin, aber das kommt sicherlich noch.

Gegen Mittag machte ich mich dann ans Kochen. Normalerweise sind die Jungs bei Kürbis immer sehr angetan und meine Suppe gelang mir auch richtig gut, aber dieses Mal hatten sie echt keinen Bock drauf. Sie hielten sich dann am Knoblauchbaguette fest und verputzten jeder noch zwei Joghurts (mit Honig bzw. Marmelade) und diverse Äpfel.

Nach der schönen letzten Woche mit viel Sonne und hohen Temperaturen verabschiedete sich leider der Goldene Oktober zum Wochenende wieder und prompt quittierte mein Kopf das mit Schmerzen. Da die Jungs nach dem Essen gerade entspannt im Wohnzimmer spielten und eine riesige Bauklotzlandschaft aufbauten…

… sagte ich ihnen, dass ich ein paar Minuten die Augen zumachen würde, nachdem ich eine Tablette genommen hatte. Das nahmen sie dann prompt zum Anlass, ihr Spielen ins Schlafzimmer zu verlegen. Heldenmini brachte Kuscheltiere und NOCH mehr Decken, warf sie mir mit begeistertem Kichern über den Kopf und dann wollten sich beide zu mir ins Bett kuscheln. Jaja, Elternsein.

Irgendwie bekam ich trotzdem noch ein bisschen Entspannung, sodass dann um kurz nach 3, als Freunde vorbeikamen, meine Kopfschmerzen auch tatsächlich weg waren. Und großartig wie unsere Freunde so sind, brachten sie auch Kuchen mit – yaaaay!

Marzipan-Apfel. Oh. The. Nom. Beim und nach dem Schlemmen bastelten wir ein wenig an meinem Rollenspielcharakter rum. Da die beiden ihre bereits gebaut haben und ich mich noch nicht wirklich mit den Regelwerken auseinandergesetzt habe, konnten sie mir schonmal gute Tipps geben. Und tatsächlich habe ich jetzt eine ganz gute Vorstellung, wie ich meine Hunteress spielen werde. Das wird sehr witzig werden.

Als ich die beiden dann heimgebracht hatte, brachte ich die Jungs ins Bett – was sich etwas herauszögerte aufgrund von „MAMA? Seid ihr schon im Bett?“ „Nein.“ „DAS FIND ICH DOOF!“ – und spielte noch ein paar Runden Overwatch, gefolgt von Blogplanung mit Anna, bevor wir das Wochenende dann endgültig beendeten.

Und wir war euer Wochenende so?

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