Mein November 2017 – Tanzen, Trubel, Neuanfang

Wow, was für ein Monat. Eigentlich kein Wunder, dass ich im Timeywimeyschwurbel nur schwer Luft holen konnte.

Nach dem eher ruhig bis melancholisch gestimmten Oktober wirbelte der November direkt mit voller Macht los und hörte auch nicht mehr auf zu wirbeln. Die letzte Oktober-/erste Novemberwoche hatte ich noch Urlaub, den ich auch dringend gebraucht habe, da ich merkte, wie mir die Anstrengungen vom Septemberkonzert und die Arbeitslast doch arg aufs Gemüt schlugen.

Dante kann sich wenigstens wirklich nur mit Fressen und Schlafen beschäftigen…

Am ersten November waren wir dann alle Mann erst einmal bei meiner Schwester, wo meine Eltern einen Tag auf der Heimfahrt ihres Urlaubs verbrachten. Ursprünglich hatten wir geplant gehabt, zu ihnen zu fahren, aber es war meiner Mum etwas zu viel, nachdem sie fast eine ganze Woche unterwegs waren, uns dann zu beherbergen. Deshalb war das eine schöne Alternative und die Zwillinge haben sich megamäßig gefreut, Omi und Opa zu sehen und auch ich merkte, dass der letzte Besuch doch etwas zurück liegt. Es war ein richtig schöner Nachmittag und Abend und wir fuhren recht spät mit aufgedrehten und dann im Auto schnell eingeschlafenen Kindern nach Hause.

Das Wochenende brachte dann mit sich einen Kinobesuch zusammen mit Stina und Jessi und ich schwärme immer noch von THOR RAGNARÖK. Meines Erachtens nach der beste Marvel-Film bislang und ich liebe quasi alles daran. Besonders großartig nach dem eher enttäuschenden zweiten Thor-Film. Taika Waititi ist einfach ein grandioser Regisseur und Schauspieler.

Wunderschöne Chorproben mit Vorbereitung auf das Winterkonzert im Februar, Leander hatte eine Kundenveranstaltung, ich buk die erste Ladung Plätzchen und dann kam das Probenwochenende, gefolgt von lange überfälligem Besuch von Jessi, was auch richtig schön war. Anna und ich versuchten uns am Streamen und schon war das nächste Wochenende herangewirbelt und mit ihm ein Besuch von Órin. Erst am Dienstag hatten wir darüber gesprochen gehabt, Donnerstag stand sie vor der Tür und wurde mit Freuden begrüßt. Sie ist einfach Teil unserer Familie. 

Der Donnerstagabend war entsprechend lang und schön und spät. Es war lange überfällig, sich mal wieder auszuquatschen.

Der Freitag begann mit einem „Mamatag“ im Kindergarten. Diese Elterntage sind dazu da, dass die Kinder ein Elternteil mal einen ganzen Vormittag/Tag mit durch ihren Kindergartenalltag nehmen können. Die Jungs haben sich schon lange und immer wieder einen Mama- und/oder Papatag gewünscht, und da ich wusste, dass ich das ganze Wochenende weg sein würde, wollte ich die Chance nutzen, um nochmal richtig ausgiebig Zeit mit ihnen zu verbringen.

Es war ein richtig schöner Vormittag. Wir bauten großartige Landschaften, ich las viel vor, es gab einen aufgeregten und schönen Stuhlkreis, ich durfte im Kindergartenrestaurant mitessen und die Jungs freuten sich einfach wahnsinnig, mich dabeizuhaben.

Abends verabschiedete ich mich dann und machte mich auf gen Schloss Buchenau zum Historischen Tanzwochenende. Schon lange wollte ich da mal hin und nachdem ich letzten Herbst zumindest mal für einen Abend da war, konnte es dieses Mal endlich das ganze Wochenende sein. Es war so wundervoll. Miri und Till, die Leiter des Wochenendes, hatten wieder ein phantastisches Programm auf die Beine gestellt und es waren viele Bekannte und bald-Bekannte da. Mir taten die Backen weh vom vielen Lächeln, es war anstrengend und großartig.

Heike, Claudi und ich <3

Samstagabend war der große Ball, an dem die grandiosen Kostüme gezeigt wurden, die alle mitgebracht hatten, ich machte den üblichen Verdächtigen wieder für den Abend die Haare und gemeinsam tanzten wir uns die Füße wund. Als ich am Sonntagnachmittag dann erschöpft, aber glücklich wieder daheim war, musste es erstmal ein heißes, SEHR heißes Bad sein – etwas, das ich in den kommenden zwei Wochen noch mehrfach brauchte, denn mit dem sich zum Ende neigenden Monat intensivierte sich die Arbeitslast auch nochmal. Jahresendstimmung.

Die Wintervorbereitungen sind in vollem Gang. Ich räumte meine Pflanzen vom Balkon rein… leider zu spät für meinen Weihnachtsstern, der anscheinend doch zu viel Kälte abbekam und, kaum drinnen, erstmal sämtliche Blätter abwarf. Ich hoffe noch, habe ihn erstmal mit neuer Erde versorgt, so dass er nicht mehr zu feucht steht, und warte darauf, dass die bestehenden Knospen hoffentlich, hoffentlich wieder aufgehen.

Und dann stand da relativ kurzfristig noch ein Bewerbungsgespräch an. Danach ging es dann sehr, sehr schnell. Freitag das Gespräch, Montag die Zusage, letzten Mittwoch habe ich gekündigt. (*winkt dem stillen Mitleser M. zu*)

So ganz habe ich es noch nicht begriffen und es ist auch ein großer Batzen Unsicherheit dabei, meine Stelle, die ich nun immerhin schon seit fast 8 Jahren innehabe, aufzugeben. Viel schlimmer: meine Kollegen, insbesondere meine Teamkollegin, zu verlassen. Aber es war lange überfällig. Die Stimmung in der Firma und besonders die Problematik mit einem Vorgesetzten, der leider für Mobbing bekannt ist, hat das Arbeiten schon lange zu etwas gemacht, das alles andere als spaßig oder erfüllend war. Und nun habe ich ab Februar in Marburg eine Stelle mit deutlich mehr Gehalt. Keine Stunde Fahrtzeit mehr – statt dessen fußläufig erreichbar! – und familienfreundliche Arbeitszeiten, eine neue Herausforderung und damit einhergehend auch hoffentlich eine Weiterentwicklung zum Besseren in anderen Bereichen, die doch durch meine Resignation diesbezüglich sehr belastet waren.

Was für ein Turbomonat. Und nun nur noch drei Wochen, bevor Yul ansteht und die Weihnachtsfeierlichkeiten mit der Familie und das war es dann mit 2017. Whoa.

Und wie war euer November?

4 Replies to “Mein November 2017 – Tanzen, Trubel, Neuanfang”

  1. Endlich ein neuer Job! Und dann auch noch direkt in Marburg…wie schön! Ich freu mich für dich und wünsche dir viel Erfolg!

    1. Danke dir 😀

  2. Hey Julie,
    vielen Dank für den freundlichen Gruß! Wobei ich auch ohne Erwähnung auf den nächsten (diesen) post, wie gewissermaßen versprochen, geantwortet hätte. Ich schätze, du wünscht dir von deinen Mitlesern ungefähr das, was du selber tust? Das ist nicht so einfach für mich, sonst hätte ich das schon beim ersten Anlauf gemacht. Prinzipiell liegt mir das – aber bisher nur verschlüsselt per eMail! Nun, mal sehen …

    Glückwunsch zum neuen „job“! Das freut mich für dich, und ich finde es auch gut als politisches Statement. Idealerweise hast du die Gründe nochmal irgendwo anplakatiert. Wobei du diesbezüglich bestimmt einfach nur erleichtert bist und nichts mehr damit zu tun haben willst.
    Ich glaube nicht, daß du dir Sorgen machen musst. Allein das Wegkommen von „da“ und die zusätzliche Zeit werden dir gut tun! Außerdem finde ich es bei Wechseln immer entspannend, die Unzufriedenheit ewiger Baustellen loszuwerden.

    Ich selbst habe meine zukünftigen Kollegen jetzt vorab schon ein bisschen kennengelernt. Mir scheint, man arbeitet dort wirklich zusammen. So richtig wörtlich gemeint. Mit einem habe ich laaange privat gequatscht und der hat mich beeindruckt.

    1. Hey M 😉
      Ich hab erstmal deinem Webside-Lösch-wunsch entsprochen – und ja, ich habe die Gründe auf Nachfrage bereits genannt und AS scheint auch an einem detaillierteren Gespräch interessiert zu sein. Mal schauen, ob das noch kommt 🙂

      Es freut mich total, dass du schon einen positiven Eindruck von deinen neuen Kollegen hast! Ich wünsch dir weiterhin ganz viel Glück dort.

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