Mein Dezember 2017 – Plätzchen, Vorfreude, Feiertage

Der Dezember stand wirklich voll und ganz im Feiertagsmodus und der Turbonovember ging direkt in einen Turbodezember über. Ich war den ganzen Monat voller Vorfreude und in Yulestimmung, hörte meine Happy Holidays Playlist auf Spotify hoch und runter (wenn ich nicht einem der Romane von Jane Austen lauschte). Der immer wiederkehrende Schnee war da natürlich genau das Richtige. Die Jungs freute es natürlich auch total und direkt den ersten richtigen Schneetag verbrachten wir mit Schneemannbauen und Schneebällen und Schneeengeln.

Während auf der Arbeit deutlicher Stress herrschte aufgrund der Vorbereitungen auf gleich zwei Audits in der vorletzten Dezemberwoche, konnte ich daheim viel Schönes machen. Und viele Leute sehen.

Wir backten mit Stina und Jessi Plätzchen, viele, es gab Weihnachtsbasteleien und vollgefüllte Nikolausteller und unendlich viele Mandarinen und Dominosteine und Lebkuchen und Spekulatius überhaupt ALL DIE TOLLEN LECKEREIEN. Meine Waage weiß es zu schätzen. Ahem.

Jedes Wochenende war irgendwie gefüllt mit schönen Sachen.

Direkt am ersten Dezemberwochenende dekorierte ich die Wohnung und wir hatten unsere große Rollenspielrunde und am Tag drauf kam meine Lieblingskollegin zu Besuch. Das Wochenende danach backten wir besagte Plätzchen und Leander war auf seiner Weihnachtsfeier vom Arbeitsgeber. Ich traf mich mit Johanna zum Brunchen in einem wundervollen kleinen Café, das ein rein veganes und vegetarisches PHANTASTISCHES Buffet bietet und ging mit ihr noch über den Weihnachtsmarkt.

Mitte des Monats schmückten wir den Baum und bastelten. Es wurde eine zweite Runde Plätzchen gebacken und dann war ich auf meiner Weihnachtsfeier des Arbeitgebers. Nachdem ich die letzten zwei Jahre nicht dabei war aus Gründen(TM), war es mir dieses Jahr wichtig. Immerhin meine letzte Weihnachtsfeier in dieser Firma… So konnte ich nochmal mit einigen anstoßen – und es gab sogar eine kleine Ehrung von Lieblingskollegin und mir für unsere Arbeit mit einem schönen Blumenstrauß.

Generell ging es mir wirklich gut, auch wenn so viel zu tun war.

Am gleichen Wochenende hatten wir auch die jährliche Adventsfeier im Freundeskreis. Anstatt uns etwas zu schenken, machen wir ein gemeinsames Brunch. Seit die Kinder da sind, nicht mehr im Restaurant, sondern etwas entspannter bei einem von uns und dieses Jahr lud Stina zu sich ein. Es war ein wirklich schöner Nachmittag und bekräftigte unser Vorhaben für das neue Jahr, sich mehr zu treffen. Wir werden jeden ersten oder zweiten Mittwoch des Monats „open house“ machen – ohne Verpflichtungen, einfach das offene Angebot, sich mit uns zu treffen. Sei es zum gemeinsamen Abendessen, Gläschen Wein, Spieleabend oder DVD schauen. So kann man sich das vornehmen und einplanen und wenn es passt, einfach kommen.

Und dann kamen die Feiertage mit voller Macht. Wir mussten beide bis zum 21. bzw. 22. arbeiten, aber irgendwie funktionierte es trotzdem, dass wir uns nicht stressten. Zu Yule selbst luden wir zu uns nach Hause zum Racletteessen ein und es war eine wunderschöne Runde. Wir waren sechs Erwachsene und drei Kinder, eins davon schon größer, und konnten unseren tollen neuen Tisch zum ersten Mal in voller Größe nutzen.

Erwähnte ich, wie schön es war? <3

Wir saßen lange zusammen und aßen und aßen und redeten und lachten und genossen einfach das Beisammensein. Im Fernsehen lief die Kaminfeuer-DVD und gab ein schönes Hintergrundlicht und -geräusch (lacht nicht, sie ist GROSSARTIG), der Baum war schön und ein paar Geschenke gab es auch noch. Ein wirklich phantastischer Abend.

Und so ging es dann auch weiter. Am 23. noch ein Weihnachtskaffeetrinken mit Kosh und Ranwen (<3) in der Stadt, am 24. dann das Feiern bei Leanders Familie und am 25. ging es zu meiner Familie.

Aufgrund dessen, dass wir einfach inzwischen so unfassbar viele sind (mit allen Partnern und Kindern sind wir 31 von denen 26 da waren, die sechs Hunde nicht mitgezählt), ist das Haus meiner Eltern einfach zu klein, uns alle ein paar Tage zu beherbergen, weshalb wir uns ein Haus gemietet haben in dem Dorf, in dem ich und drei meiner Geschwister einen Gutteil unserer Kindheit verbracht haben. Inzwischen lebe ich schon 25 Jahre nicht mehr dort und auch wenn ich ein-, zweimal zwischendurch da war, ist es seltsam, wieder dort gewesen zu sein. Es ist einfach ein wirklich kleines Dorf auf der Schwäbischen Alb und auch in 25 Jahren hat sich erstaunlich wenig getan. Klar gibt es das ein oder andere neue Haus, aber weniger als ich gedacht hätte. Und gerade die alten Spazierwege, die wir als Kinder so oft gegangen sind, weckten erstaunliche Erinnerungen.

Aber abgesehen davon waren die Tage mit unfassbar viel Essen und Geschenken und Gesprächen gefüllt. In der großen Runde sehen wir uns einfach nur dieses eine Mal im Jahr, das muss gut genutzt werden 😉

Nach so viel Feierei waren wir dann richtig froh, als es am 28. wieder heimwärts ging. Ein bisschen Erkältung ist ja immer und seitdem genießen wir das Nichtstun und Abhängen und Entspannen voll und ganz.

An Silvester haben wir mit meinem Schwager und Familie (dessen Kinder sind im gleichen Alter wie die Zwillinge) ein Kindersilvester mit Pfannkuchenfest gefeiert. Heißt, es gab ein winziges Feuerwerk gegen 19 Uhr und leckeres Essen, danach fuhren wir heim, brachten die Kinder ins Bett und schauten ganz entspannt noch „Bright“ auf Netflix, der sich irgendwie sehr… 2017 präsentierte.

Dann schauten wir noch ein bisschen Feuerwerk und gingen entspannt ins Bett. Chillvester at its finest 😉

Und jetzt sind wir schon in 2018 und mein Jahresrückblick muss noch ein bisschen warten. Diese Woche habe ich noch frei und genieße es in vollen Zügen, lausche aktuell gerade dem Sturm draußen nachdem ich schon Yoga gemacht habe und trinke einen Kaffee, gleich werde ich wohl noch ein bisschen Guild Wars 2 spielen… und alles in allem hoffe ich, dass sich das Jahr so entspannt präsentiert, wie es anfing. Rein privat jetzt. Weltpolitisch ist das vermutlich zu viel gehofft.

In jedem Fall wünsche ich euch allen ein wunderschönes Jahr. Möge es gesegnet und glücklich sein.

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