Loving Sunday #26

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Spät, spät, spät… soviel war los, dass ich es am Sonntag partout nicht geschafft habe, zu posten. Dabei waren es, obwohl die Woche sehr, sehr anstrengend war, wirklich tolle Momente, die es verdienen, erinnert zu werden.

Was ich diese Woche lernte

Ich weiß nicht, ob sich mein Blick schärft, oder ob es ein ‚ich sehe sehr müde aus, als sind die Leute besonders nett zu mir‘-Ding ist oder ob es einfach eine grundlegende Sommersache ist, aber in der letzten Woche sind mir viele Menschen aufgefallen, die mit kleinen Gesten den Tag verschönert haben. Wie der Mann, der mich im Supermarkt, obwohl er weniger Sachen hatte als ich, vorgelassen hat und mir, als mir dann beim Bezahlen die Schale mit den Heidelbeeren runtergefallen ist, beim Einsammeln geholfen hat – unaufdringlich, selbstverständlich, mit einem lieben Lächeln und einfach ganz toll. Und die Frau, die mir, als ich Blaubeeren einsammelte, mein Wechselgeld reichte, das ich erstmal vergessen und ignoriert hatte. Das hat mir den bis dahin sehr, sehr anstrengenden Tag wirklich komplett aufgehellt.

Aber auch der etwas ältere Jogger in Frankfurt, der mit einem gefühlten Lied auf den Lippen sein Joggen durch Tänzeln auf einer Mauer unterbrach und beim Runterspringen freudig beide Arme in die Luft warf.

Was ich diese Woche liebte

Die vielen tollen, liebevollen, freundlichen, lächelnden Menschen, die mir diese Woche aufgefallen sind.

Der Ausflug mit den Jungs an den Frauenberg, bei dem wir Eidechsen beobachtet haben. Sie waren vollkommen begeistert, riefen wieder und wieder „HALLO EIDECHSE“ und waren ganz enttäuscht, dass diese nicht antworteten. Es war wahnsinnig schön dort oben – alles blüht und wächst, überall summten Bienen und Hummeln und flogen Schmetterlinge, dazwischen die wunderschönen Eidechsen und viele, viele Vögel. Ein Traum.

Leckereien!! Ich habe mir diesen gar phantastischen Auflauf mit Heidelbeeren statt Erdbeeren gemacht und er war wirklich supertoll. Das wird sowas von wiederholt!!

Der Samstag war (fast) kinderfrei. Wir brachten die Jungs am späten Vormittag zu meiner Schwester und gingen dann gemeinsam Essen, um den restlichen Tag mit Freunden beim Rollenspiel bis spät, spät abends zu verbringen. Hach. Erholung, andere Welten, leckerer Wein, Gespräche, einfach nur zu zweit sein. Ein toller Tag!

Den Sonntag verbrachte ich dann in Mainz beim Performativen Kongress – In Zukunft: Mainz, den meine älteste Freundin organisiert hat. Und es war echt super. Eine ganz spannende Diskussionsrunde zum Thema Zukunft und Verkehr und nachmittags eine zweistündige „Reise in die Zukunft“: eine Tour über den Campus Mainz per Audioguide, der einen in eine hundert Jahre entfernt liegende Zukunft entführt und durch verschiedene Stationen bringt. Ganz großartig, wenngleich ich meine Füße (die sowas von falsch beschuht waren) heute noch spüre.

Ein ganz wichtiger Teil ist auch die letzten Vorbereitungen auf das „Go Live“ der Magun-Homepage, die ich euch ganz dringend ans Herz legen möchte – mit der Bitte um Verbreitung der Nachricht 😉

Und der Rest des schönen Teils der Woche: Tanz, Haare, Blumen, neues Handy bestellt!, spontane Begegnungen und Gespräche.

Wie war es bei euch? 🙂

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