Mein Januar 2018 – Abschied und Neuanfang

Uff, endlich kann ich mich dazu aufraffen, diesen Blogeintrag zu schreiben. 2018 begann so turbulent wie 2017 war. Und wie es der Januar ja gerne mal macht, lockte er direkt mit Frühlingsboten. Als ob die Natur das neue Jahr spürt, waren da auf einmal die ersten Schneeglöckchen und Knospen und ersten zweistelligen Gradzahlen (was der Februar nun nochmal komplett umgekehrt hat). Überall gab es neues, frisches Grün zu entdecken und Spaziergänge wollten gemacht werden, Blüten aufgehen und der Tisch mit den ersten bunten Blumen geschmückt werden.

Und dann waren da natürlich die letzten Arbeitswochen bei meinem alten Arbeitgeber mit entsprechenden Gesprächen und Treffen mit Kollegen, mit Abschied und Traurigkeit – trotz allem Mist, der da war. Ich werde die Arbeit nicht vermissen und auch nicht das Ausbremsen und einen gewissen Chef, aber ich vermisse die Kollegen, die Selbstverständlichkeit im Umgang und ja, es ist natürlich auch eine Umstellung von allem, was die letzten sieben Jahre Alltag war. Entsprechend traurig und tränenreich (ja, tatsächlich) war der Abschied.

Abschiedsgeschenk der Besten Kollegin Der Welt™

Die Januarwochen waren entsprechend natürlich primär von diesen Gedanken geprägt. Ich spare generell keinen Urlaub an, deshalb hatte ich nur drei Tage „übrig“, die ich am Ende noch nehmen konnte. Die letzte Woche vor dem 1. Februar hatte ich noch frei, aber davor war Alltag angesagt. Und ich hatte Lust, neues auszuprobieren. Schon letztes Jahr hatte ich mir mal ein Buch zum Brotbacken gekauft und jetzt wollte ich es endlich auch mal umsetzen. Und zumindest die ersten Versuche waren wirklich gut – die nächsten beiden nicht ganz so gut, aber hey, alles muss geübt werden 😉

Die Brötchen sind richtig gut gelungen!

Neben diesen eigenen „Neuanfängen“ gab es noch mehr zu begrüßen: am 30. Dezember wurde die Tochter meiner ältesten Freundin geboren und ich wollte ihr natürlich hallo sagen. Deshalb fuhr ich an meinem letzten freien Freitag nach Mainz, um sie zu bestaunen, zu tragen und mich mit Annika über Zukunft, Mamadinge, Erwartungen und alles wichtige zu unterhalten. Und weil ich eh schon im Süden unterwegs war, besuchte ich meine Schwester und Neffen. Wie sich der Kleine gefreut hat, als ich reinkam, strahlendes Juchzen und Arme ausstrecken, war wirklich absolut umwerfend schön ♥

Meine Jungs waren natürlich im Januar auch nicht untätig. Nach den Weihnachtsferien sagte uns eine der Erzieherinnen, dass sie total überwältigt von den beiden sei – sie seien in den drei Wochen Ferien richtig groß geworden und würden sehr in sich ruhen. Sie würden besser zuhören und ruhiger und konzentrierter spielen. Es tat richtig gut, das zu hören. Solche Rückmeldungen von außen finde ich immer total wertvoll, weil man gerade in Hinblick auf die eigenen Kinder natürlich etwas betriebsblind ist. Dadurch, dass man sie jeden Tag begleitet, fallen Fortschritte einem selbst oft gar nicht so offensichtlich ins Auge.

Wo ich es nur sehr, sehr deutlich sehe, sind ihre Bilder. Mit 4 1/2 solche Zeichnungen zu machen, ist schon beeindruckend:

Jetzt sind wir schon mitten im Februar und der neue Alltag hat begonnen. Aber dazu bald mehr 😉 Wie war euer Jahresbeginn?

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